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Der „Freundeskreis Geyer zu Lauf“ blickt zurück

Der eingetragene Verein „Freundeskreis Geyer zu Lauf“ wurde 1984 gegründet und ist als gemeinnützig anerkannt. Dies war die Folge einer umfangreichen Geyer zu Lauf-Retrospektive des Kulturkreises in der damaligen Kommunalen Galerie am Kleinen Marktplatz unter der Schirmherrschaft der Stadt Emmendingen.

§ 2, Abs. 1 der Satzung besagt: „Der Verein bezweckt, das Werk und den künstlerischen Nachlass des Malers Hans von Geyer zu Lauf zu sammeln, zu dokumentieren, zu reproduzieren, zu publizieren und im Bezug zur Emmendinger Bürgerschaft zu verwalten, sowie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.“

Die Gründungsversammlung am 8. Dezember wird zumeist von Bildbesitzern und Mitbürgern getragen, die ihn noch persönlich gekannt hatten. Obwohl viele der älteren von ihnen inzwischen verstorben sind, bleibt die Anzahl der Mitglieder in all den Jahren gleich, weil neue hinzukommen und so die Arbeit des Vereins weiter ermöglichen.

Der Freundeskreis blickt mit seinen Vorständen, Bernd Kellner, Ursula Kissel und Dr. Wolfgang Trost, zurück auf 25 Jahre steter Bemühung, die Erinnerung an den malenden Freiherrn Hans von Geyer zu Lauf und sein künstlerisches Erbe öffentlich wach zu halten. Zu diesem Zweck gestaltet er Ausstellungen in Emmendingen (1991 im Atelier Kellner, 1995 im Atelier Kubias, 1999 zur Vorstellung des Kreis EM-Buchs auf der Hochburg, 2008 in der Maja „Panoptikum“, 2009 in der Metzger-Gutjahr-Stiftung), im Kloster St. Lioba in Günterstal (1995), im Brunnenstüble in Leiselheim (2008) und in Laufenthal in der Oberpfalz im Stammschloss der Freiherren von Geyer zu Lauf (2007).

Er richtet 1997 in Emmendingen eine Dauerausstellung mit Bildern des Malers ein, wo er seither Miete, Ausstattung, Aufsicht und Führungen gewährleistet und druckt Auflagen von Plakaten, Postern, Dokumentations-Mappen, Postkarten-Motiven, die er zum Verkauf anbietet, und Werbeprospekten. Er hält Kontakt mit der IG Kultur vor Ort und den Museen im Kreis, sorgt für schriftliche Information zur Biografie und Malerei des Künstlers in Tagespresse, Museumskatalogen und Arbeitsblättern, beteiligt sich mit Hof-Festen und nächtlichen Großprojektionen an den niederemmendinger Jubiläen und hat letztlich dafür gesorgt, dass es eine Straße in Emmendingen gibt, die seinen Namen trägt.

Inzwischen besitzt der Verein 60 Arbeiten, die aus Ankäufen, Schenkungen, Sachspenden und Vermächtnissen bestehen. Sie werden für die Ausstellung durch öffentliche und private Leihgaben ergänzt und im Wechsel gezeigt. Die Ausstellung der „Sammlung Geyer zu Lauf“ ist bis auf Weiteres nicht regelmäßig, sondern nur nach vorheriger Vereinbarung geöffnet.

Anlässlich seines  25jährigen Bestehens veröffentlicht der Verein am 8. Dezember an Stelle einer Gedenkstunde die Homepage www.geyer-zu-lauf.de im Internet. Sie informiert über Leben und Werk des Künstlers und berichtet aus der Arbeit seines Freundeskreises. Hiermit dankt der Verein allen, die seine Arbeit mit Interesse verfolgt und mit ihrer Hilfe getragen haben.